Blog-Ende und Fazit

Apr 13

Nachdem die Abnahme des Hauses nun schon über ein halbes Jahr zurückliegt, die Zeit immer recht knapp ist und auch nicht mehr in so kurzen Abständen von wesentliche Veränderungen berichtet werden kann, wird das Bautagebuch heute geschlossen. Sollten größere Probleme auftauchen, so würde ich diese zur Information natürlich ergänzen.

Sicherlich ist für so manchen potentiellen Bauherrn die Frage interessant, was so die Erfahrungen mit der Hausbaufirma sind. Was sind Stärken, was Schwächen? Auf was sollte man achten? Das lässt sich natürlich schlecht mit ja oder nein beantworten (so eindeutig war es nun auch wieder nicht), ist teilweise doch recht subjektiv und auch so mancher Situation geschuldet. Zusammenfassend würde ich folgende Punkte nennen.

positive Dinge:
Die Hausbaufirma Dannenmann arbeitet mit Handwerksbetrieben aus der Region zusammen und wechselt nicht ständig die Firmen. Dadurch kann man sich auch recht gut vorher Meinungen bei anderen Dannenmann-Kunden einholen.
Der Bauleiter, Herr Marx, ist ständig erreichbar und ist immer bemüht, einen auf dem Laufenden zu halten. Der Bauablauf war gut organisiert. Es gab keine Verzögerungen. Die Firmen machten einen sehr eingespielten Eindruck.
Auch sah es auf der Baustelle immer recht ordentlich und aufgeräumt aus, was auch wieder Rückschlüsse auf die Arbeitsorganisation und Qualität zulässt.
Bei der Abnahme gab es keine gravierenden Mängel. Auch so wurden bis jetzt keine größeren Probleme erkannt.

Dinge, die man wissen sollte:
Man sollte im Vorfeld schon genaue Vorstellungen vom Haus haben. Architektonische Beratung wird nicht geboten. 3D-Planung ist nicht dabei.
Fenster- und Türenfirma war vom Sorgen-Ranking auf Platz eins. Die im Vorfeld eingeholten Bauherrenmeinungen sprachen sich alle positiv zum ehemaligen Partner, der Fa. Punkt Bausysteme, aus. Zum neuen Dannenmann-Partner HVR gab es bis dato kein Feedback. Ich denke, hier hat Dannenmann den falschen Weg eingeschlagen. Beim nächsten Haus würde ich mich definitiv anders entscheiden.
Die Koordinierung und Kontrolle der Gewerke Sanitär und Elektro durch Dannenmann könnte besser sein. Wenn ich nicht aus reinem Eigeninteresse kontrolliert hätte, wäre wahrscheinlich mehr in die Hose gegangen bzw. hätte im Nachgang mit größerem Aufwand wieder geradegerückt werden müssen.
Manch eine Handwerksfirma (Fa. Bauco, Fa. Schöps) denkt, der Kunde ist ein Selbstbedienungsladen. Ohne Vorwarnung werden Dinge verrechnet, die nicht begründbar sind. Auch wenn das alles „Minibeträge“ waren, so weiß ich nicht, weshalb sich solche Firmen gerade damit unbeliebt machen wollen.
Bei der Montage der Dampfbremsfolie in der Obergeschossdecke (Trockenbau) sollte man auf jeden Fall drauf achten, dass diese nicht durch die Gipskartonplatten gehalten wird, sondern das sie eigenständig zwischen entsprechenden Montageprofilen eingespannt wird. Dadurch lässt sich zum einen beim Blower-Door-Test (Verfahren B) auch mit Unterdruck testen und zum anderen lassen sich auch viel entspannter die Deckenleuchten befestigen, ohne die Folie zu beschädigen. Vom späteren unkomplizierteren Kabelnachziehen ganz zu schweigen.

Auch wenn vielleicht nicht alles so glatt verlief, wie man es sich als Laie vom Bau vorstellt, so würde ich jederzeit wieder mit Dannenmann bauen. Mit den jetzigen Erfahrungen geht es beim zweiten Haus sowieso immer besser. 😉
An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an die Fa. Dannenmann!

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ein paar Wehwehchen…

Feb 15

Am 3.12. wurde nach nur drei Monaten die defekte Türzarge gewechselt. Ebenfalls wurde noch etwas an den Türbändern herumgeschraubt, da es an einigen Stellen klemmte. Bei der „schließt-immer-alleine-Tür“ wurde – wie sich erst später herausstellte – nur etwas Plasteabfall ins Scharnier gesteckt. Immerhin erfüllte die Tür auch über vier Wochen ihren Dienst ohne zu Meckern. Unter fachmännischer Justage hätte ich mir was anderes vorgestellt.

Eine Woche vor Weihnachten hat sich die Terrassentür über Nacht gedacht: „Machste mal ’nen Sprung.“ Dieser zieht sich seitdem quer durch die innere Scheibe von oben nach unten oder auch umgekehrt (hängt von der Blickrichtung ab). Hier wurde höchstwahrscheinlich beim Wechseln der Scheiben im Juli zu viel Druck auf die Glasleisten gegeben. Nach Rücksprache mit dem Bauleiter, Herrn Marx, wurde eine Reparatur angeschoben. Trotz mehrfacher Nachfrage gibt es bis jetzt noch keinen Reparaturtermin.

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Resümee zum Innentüreinbau

Nov 22

Die langersehnte zweiflüglige Tür wurde bereits eine Woche nach der Abnahme eingebaut. Ebenfalls gabs die fehlenden Türblätter mit Lichtausschnitt. Die Glassorte „Mastercarre“ war zum Glück richtig drinnen und sah wirklich unauffällig und gut aus.

Mittlerweile hat die große Tür etwas gearbeitet, so dass sie nicht mehr richtig zu schließen geht. Ebenfalls hat sich beim Verlegen der Auslegware gezeigt, dass bei 4 mm Spalt zwischen Zargen und Fußboden wirklich keine Auslegware unter die Zarge zu schieben geht.

Es sind nun seit der Abnahme über 9 Wochen vergangen und die Restpunkte bezüglich der Türen sind immer noch offen. Die Innentüren im Haus waren wirklich der absolute Langläufer. Das ist insofern verwunderlich, da es sich eigentlich um 0815-Türen handelt, die man sicherlich auch im Baumarkt holen kann (abgesehen von der zweiflügligen). Der Endzustand der eingebauten Türen könnte auf jeden Fall besser sein. Es gibt viele kleine abgeplatzte Ecken und Kanten, die jede für sich betrachtet, keinen Austausch rechtfertigen. Ob es sich hier um Einbaufehler oder die Lieferqualität von Jeld-Wen handelt, kann ich nicht beurteilen. Aber in der Summe läppert es sich eben zusammen. Im Keller gabs extrem große Zwischenräume zwischen Zarge und Wand, die mit Silikonfugen verschlossen wurden. Die Türen schwingen im unteren Scharnier mit samt Zarge, was wahrscheinlich bei Pressspantüren normal ist. Manch eine Tür geht immer von alleine zu, was speziell beim Einräumen nervig war. Summa summarum steckt hier in der qualitativen guten Ausführung noch Potential.

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Mutterboden und Rasen

Okt 11

Bereits letzte Woche erfolgte die erste Aktion in Sachen Mutterbodenauftrag. Ich hatte mir dazu zwei Tage Urlaub genommen. Der entsprechende Erdabtrag erfolgte bereits Anfang September beim Setzen der Zisterne und des Sickerschachtes. Bei der Humuswirtschaft Kaditz hatte ich zunächst zwei LKW’s zu je 18 m³ Komposterde anliefern lassen.

Zusammen mit einem Freund und einem ausgeliehenen Radlader von BNS ging es letzte Woche ans Verteilen. Mit dem Radlader ist man einfach schneller unterwegs als mit dem Minibagger. Auch ist er noch einfacher als der Minibagger zu bedienen. Allerdings hat es sich gezeigt, dass man zu zweit die Erde besser plazieren kann. Wenn man kein Baggerprofi ist und keine Erfahrungen hat, sieht man aus der Führerkabine doch nicht so das Bodenprofil und kann nicht so gezielt abkippen. Wenn also ein Abseitsstehender das Abkippen koordiniert, klappts einfach besser.

Als alles verteilt war, konnte ich nun besser die noch fehlende Restmenge abschätzen. Ich habe also nochmal einen LKW Komposterde bestellt und noch die Feinarbeiten vorgenommen. Dazu hatte ich eine Menge an Stricken in einer einheitlichen Höhe gespannt, um das Niveau gut zu erkennen.

Heute hatte ich mir bei Toom eine Rasenwalze ausgeliehen und die gesamte Fläche nochmal angedrückt und feinnivelliert. Letztendlich kam der Grassamen drauf, alles nochmal festgewalzt und gegossen. Jetzt kann die Wiese wachsen.

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Hausabnahme

Sep 18

Heute fand die Hausabnahme statt. Zunächst setzte aber der Türeinbauer, Herr Feldmann, noch die Türzarge im Bad tiefer. Herr Heimann vom Santärgewerke war ebenfalls anwesend, so dass wir mit einer kurze Einführung in die Sanitärtechnik begannen und die offenen Punkte durchgingen.

Im Anschluss ging es zusammen mit dem Bauleiter, Herrn Marx, sowie Herrn Kröber vom TÜV vom Keller zum Dach durch alle Räume. Das ging relativ zügig, da die Bauausführung immer zeitnah kontrolliert wurde. Es gab keine Überraschungen, die offenen Punkte waren im Vorfeld klar und hielten sich in Grenzen. Dazu zählten zum Beispiel:

  • fehlende Türblätter mit Lichtausschnitt
  • fehlende große Stube-/Küchentür
  • vertauschte Terrassentür
  • defekter Lichtschalter
  • fehlende Schallentkopplung an Wasserhähnen
  • fehlende Dokumentation (Energiepass, VSG-Nachweis)
  • unvollständige Installation am Wasserfilter
  • beschädigte Türzarge

Nach knapp zwei Stunden war alles erledigt. Herr Marx wechselte noch das Türschloss, das Protokoll wurde unterschrieben und die Übernahme war erledigt.

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Fertigstellung der Sanitärarbeiten

Sep 11

Nach dem Einbau der Innentüren konnte der Fliesenleger die restlichen Fehlstellen schließen. Anschließend wurden durch die Fa. Heimann der überwiegende Anteil der „sichtbaren“ Sanitäraustattung montiert. Dazu zählten u.a. Waschbecken, Klobecken, Duschkabine, Armaturen und Handtuchheizkörper.

Alles macht einen recht ordentlichen Eindruck. Der einzige Wermutstropfen war, dass die vereinbarte Waschtischhöhe im Bad 2 cm zu viel und im Gästebad 3 cm zu wenig war. Die Sanitärfirma hätte das durch Bohren neuer Löcher auch korrigiert. Allerdings erschien mir die derzeitige Waschtischaufhängung als wesentlich stabiler als Dübel in der Gipskartonwand, so dass ich mich mit den Höhen abgefunden habe. So sieht die Waschtischbefestigung hinterm Trockenbau aus:

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Einbau der Innentüren

Sep 09

Die konkrete Ausführung der Innentüren wurde bereits Mitte Mai bei einem Treffen bei ZEG festgelegt. Obwohl es sich hier um keine Extravaganzen handelt, haben die Türen eine beachtliche Lieferzeit. Abgesehen von der zweiflügligen Stubentür, wurden heute alle Türzargen durch die Fa. Feldmann aus Freital eingebaut. Die normalen Türblätter wurden eingehängt, die mit Lichtausschnitt waren noch nicht da.

Bei der näheren Begutachtung der Arbeiten hat sich gezeigt, dass die Spalte zwischen Zarge und Wand bei einigen Türen enorm groß sind. Speziell im Keller, wo eine Wandseite unverputzt geblieben ist, gibt es hier Abstände von 10 mm (beidseits!!). Die Badzarge wurde direkt auf die Bodenfliese gesetzt, so dass im fliesenlosen Flur jetzt ein Abstand zum Boden von fast 20 mm zu sehen ist. Die Dicke der Auslegware beträgt 7 mm, was auch kommuniziert wurde. Leider wurde hier recht ungenau gearbeitet, so dass die Auslegware jetzt an einigen Stellen nicht unter die Zarge zu schieben geht.

Hier ist also noch bissel Nacharbeit erforderlich.

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Fliesenarbeiten

Sep 03

Die Auswahl der Fliesen erfolgte bereits im März. Das Heraussuchen war recht mühsam und anstrengend. Es gibt einfach zu viele Fliesen. Letztendlich sind es Fliesen von Fliesen-Ehrlich und Fliesenprofi geworden.

Auf Grundlage eigener Skizzen zur Fliesenanordnung hatte die Fa. Heimann dann das Angebot erstellt. Da laut Werkvertrag nur eine bestimmte Fläche enthalten ist und kleine Extras wie farbige Fugen mehr kosten, gab es auch hier zusätzliche Kosten.

Der Fliesenleger von den Keramischen (Unterauftragnehmer der Fa. Heimann) begann vor reichlich zwei Wochen mit seinen Arbeiten und hatte im großen und ganzen hintereinanderweg zu tun. Gleich zu Beginn gab’s einen Schreck: die Bodenfliesen für das Gästebad waren die falschen. Die Fliesen wurden zu spät bestellt und waren inzwischen nicht mehr verfügbar. Die gelieferte Alternative hätte ich nur für den Kohlenkeller genommen. Somit mussten nochmal neue rausgesucht werden, was leider nochmal Zeit kostete. Zwischenzeitlich war Fliesen-Ehrlich dabei, alle seine Verkaufsräume umzubauen, so dass der Wiedererkennungseffekt verpufft war.

Die Innentüren sind bis jetzt noch nicht montiert, weshalb der Anschlussbereich erst nach Einbau der Türen fertiggefliest wird. Das Ergebnis vom Fliesenleger kann sich sehen lassen und deckt sich zum Glück mit den vorher gemachten Überlegungen.

Mit der Ausführung der Dusch- und Badewannenabdichtung gab es kurzzeitig Meinungsverschiedenheiten. Für das Fliesen-/Sanitärgewerke sollte eine Silikonfuge herhalten. Laut TÜV-Aussage ist hier aber ein Dichtband erforderlich. Silikonfugen haben keine dauerhafte Dichtfunktion. Schlussendlich wurde ein entsprechendes Dichtband eingesetzt und die Fliesenfuge mit Silikon verschlossen.

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Zisterne und Sickerschacht

Sep 02

Heute wurden die 5 m³ GFK-Zisterne sowie der Sickerschacht durch die Baufirma Haubold in die Erde gesetzt.

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Treppeneinbau

Aug 20

Am Dienstagvormittag wurde die Bautreppe abmontiert. Die zwei Monteure von Jatzke Treppenbau hatten zwei volle Tage zun tun. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Treppe macht einen guten Eindruck. Auch sieht es jetzt gleich viel wohnlicher aus. Zum Glück wurde das Treppenhaus vorher gestrichen. Durch die vielen Bolzenin der Wand ist das Malern doch etwas umständlich. Mit einer wandseitigen Treppenwange wäre das natürlich wesentlich einfacher.

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